4. Tag- Sandvik und Siempelkamp

Heute Morgen ging es auf Grund einiger „Blessuren“ der letzten Nacht, mit leichter Verspätung los zur Firma Sandvik nach Neuss.  Dort erwartete uns schon Herr Thelen im Empfangsbereich. Nach einer kurzen Begrüßung starteten wir gleich los in einen neues, sehr komfortables Konnferenzzimmer.

IMG_1209Los ging es  mit einem informativen und inhaltlich sehr interessanten Vortrag über die Firma Sandvik mit Hauptsitz in Schweden. Herstellungsprozess, Wendeschneitplattennormung und der Verwendungszweck verschiedener Sorten wurden uns in 1 1/2 Stunden mittels anschaulicher Powerpointpräsentation detailliert vermittelt. Einer der Höhepunkte waren praktische Vorführungen an einem DMG Bearbeitungszentrum (etwas größer als das unserer Schule). In dem Vorführzentrum, welches sehr gut mit modernsten Maschinen ausgestattet war, konnten wir einen Einblick in die Produktpalette erhalten. Während der Pausen wurden wir, zu unserer Freude, bestens mit Essen und Trinken versorgt.

Nach der MIttagspause gab uns Herr Thelen einen tieferen Einblick in innovative Fertigungstechnicken, welche er durch praktische Vorführung veranschaulichte.

Nach der Verabschiedung bei der Firma Sandvik ging es weiter zur ca. 30km weit entfernten Firma Siempelkamp in Krefeld. Dort wurden wir, bevor es überhaupt losging, mit Schutzausrüstung ausgestattet.

Der Giessereimeister Herr Haupt empfing uns, als eine der wenigen Besichtigungsgruppen, und stellte uns die im Familienbesitz befindliche Giesserei und deren traditionsreiche Historie vor. Auch einige Rekorde kann die Firma Siempelkamp für sich verbuchen (schwerstes Gussteil mit 320t und längstes Gussteil mit 24m).IMG_1208

Die Führung durch die stickige und staubige Giesserei war für uns sehr ungewohnt. Jedoch überwogen die Eindrücke über die Dimensionen und die verarbeiteten Massen / Gussstücke sehr schnell. Nachdem uns der Ablauf des Giessprozesses erklärt wurde, konnten wir diesen sogar live miterleben.

Die enorme Hitze von 1365 Grad Celcius,bei der der Giessvorgang ablief, haben wir nicht sehr viel verspüren können, obwohl wir nur 10 Meter entfernt standen. Auch war der gesamte Giessvorgang von insgesamt 20t Grauguss in nicht weniger als 3 Minuten über die Bühne gebracht.Weitere Stationen waren der Formenbau und die Verputzerei.

Fazit: Es war ein sehr informanter, spannender und lehreicher Tag!

Grüße euer Techniches Team

MIchael, Mathias, Pascal und David

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