Das Finale – Die Heimfahrt

Nach der Verabschiedung bei Wirtgen bestiegen wir zum letzten Mal unseren Bus, der von unserem Fahrer Guido schon in Startposition gebracht wurde. Da wir sehr zeitig dran waren, hofften wir auf nicht all zu viel Freitags-Verkehr. Und so lief es auch richtig super. Bei Limburg konnten wir einen Stau umfahren und die restliche Strecke war frei.

Dank Mütsch, der die letzte Runde auf der diesjährigen Düsseldorfexkursion schmiss, hatten wir auch noch etwas zu trinken. Als unser Schorle Max auch noch einen seiner berühmten Witze zum Besten gab, war die Stimmung wieder am Höhepunkt.

Gegen 16:00 Uhr waren dann alle zu Hause und ich denke jeder freut sich auf sein eigenes Bett.

Tja liebe FTM1’er, so schnell geht eine Woche rum. Ich hoffe, es hat euch gut gefallen. Ich möchte mich bei euch bedanken, dass ihr immer alle pünktlich ward und es keine größeren Ausfälle gab.

Bedanken möchte ich mich auch noch bei meinem Kollegen Frank, der mich in diesem Jahr begleitet hat. Es war eine tolle Zeit mit dir……(Das nächste Mal schmeiße ich Dein Getränk um, dann kannst du meins trinken ;-)))

Na klar vergessen wir auch in diesem Jahr unseren Fahrer Guido (Fa. Fella Reisen, Grünsfeld) nicht. Vielen Dank, dass du uns wieder sicher von Ort zu Ort gebracht hast.

Und zum Schluss ein Danke an die Blogschreiber, die sich nach den Besichtigungen noch die Zeit nahmen um Euch ein Bisschen mit auf die Reise zu nehmen.

Jetzt wünsche ich noch allen ein schönes Wochenende und eine gute Zeit…..

Bis zum nächsten mal, euer

Stefan Schulz

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Der 5. und letzteTag – Fa. Wirtgen

Und wieder waren alle Teilnehmer top-pünktlich und wir konnten um 7:15 Uhr abfahren. Ca. 100km südlich von Düsseldorf, also auf dem Heimweg besuchten wir heute die Fa. Wirtgen. Wir wurden freundlich mit Kaffee und Kaltgetränken von unserem heutigen Begleiter Hr. Hecking begrüßt. Dieser stellte uns die Firma und vorallem die unterschiedlichen Produkte in einem Film vor. Anschließend gab er uns einen geschichtlichen Abriss, um uns dann die Philosophie der Würtgen Groupe näher zu erläutern. Eine wichtige Aussage war, dass man sehr viel Wert darauf legt, zufriedene Mitarbeiter zu haben, da nur diese in der Lage sind qualitativ hochwertige Produkte zu fertigen. Ein aus meiner Sicht absolut wichtiger Punkt, der in der heutigen Zeit sehr oft auf der Strecke bleibt. Dies erreicht man durch eine flache Hirarchiestruktur, Schulungen, Einbindung der Mitarbeiter in Prozesse und nicht zuletzt einem Entlohnungssystem mit Prämien. In einem Gespräch mit der hinzugekommenen Auszubildenden Jaquelin wurde der eben gewonnene Eindruck  bestätigt.

Anschließend führte uns Herr Hecking durch die Produktionshallen, die wahnsinnig groß sind. Eine extrem große Fertigungstiefe sticht einem sofort ins Auge. Dies ist einer der Gründe, dass man in diesem Jahr über 50 Auszubildende in 13 Lehrberufen eingestellt hat. Die Strassenfräsen und alle weiteren Produkte werden komplett gefertigt und montiert. Ob Stahlbau, Zerspanen, Schweißen, Lackieren oder Montage, bei Wirtgen wird annähernd alles selbst gefertigt. Beeindruckt haben uns auch die aufgeräumten Hallen und die Sauberkeit selbst in Bereichen wie dem Stahlbau. Es wirkt alles sehr durchdacht und gut srukturiert.

Am Ende unseres Rundganges konnten wir dann noch einen fast komplett aufgebauten Miner sehen. Ein riesen Ungetüm mit 1000 PS.

Fotos durften wir leider keine machen, deshalb hier ein Link: Wirtgen

Zu guter Letzt bekam jeder noch ein kleines Werbegeschenk und wir machten uns, nicht unbeeindruckt, auf die letzte Etappe.

Es grüßt Euch

Stefan Schulz

4. Tag- Sandvik und Siempelkamp

Heute Morgen ging es auf Grund einiger „Blessuren“ der letzten Nacht, mit leichter Verspätung los zur Firma Sandvik nach Neuss.  Dort erwartete uns schon Herr Thelen im Empfangsbereich. Nach einer kurzen Begrüßung starteten wir gleich los in einen neues, sehr komfortables Konnferenzzimmer.

IMG_1209Los ging es  mit einem informativen und inhaltlich sehr interessanten Vortrag über die Firma Sandvik mit Hauptsitz in Schweden. Herstellungsprozess, Wendeschneitplattennormung und der Verwendungszweck verschiedener Sorten wurden uns in 1 1/2 Stunden mittels anschaulicher Powerpointpräsentation detailliert vermittelt. Einer der Höhepunkte waren praktische Vorführungen an einem DMG Bearbeitungszentrum (etwas größer als das unserer Schule). In dem Vorführzentrum, welches sehr gut mit modernsten Maschinen ausgestattet war, konnten wir einen Einblick in die Produktpalette erhalten. Während der Pausen wurden wir, zu unserer Freude, bestens mit Essen und Trinken versorgt.

Nach der MIttagspause gab uns Herr Thelen einen tieferen Einblick in innovative Fertigungstechnicken, welche er durch praktische Vorführung veranschaulichte.

Nach der Verabschiedung bei der Firma Sandvik ging es weiter zur ca. 30km weit entfernten Firma Siempelkamp in Krefeld. Dort wurden wir, bevor es überhaupt losging, mit Schutzausrüstung ausgestattet.

Der Giessereimeister Herr Haupt empfing uns, als eine der wenigen Besichtigungsgruppen, und stellte uns die im Familienbesitz befindliche Giesserei und deren traditionsreiche Historie vor. Auch einige Rekorde kann die Firma Siempelkamp für sich verbuchen (schwerstes Gussteil mit 320t und längstes Gussteil mit 24m).IMG_1208

Die Führung durch die stickige und staubige Giesserei war für uns sehr ungewohnt. Jedoch überwogen die Eindrücke über die Dimensionen und die verarbeiteten Massen / Gussstücke sehr schnell. Nachdem uns der Ablauf des Giessprozesses erklärt wurde, konnten wir diesen sogar live miterleben.

Die enorme Hitze von 1365 Grad Celcius,bei der der Giessvorgang ablief, haben wir nicht sehr viel verspüren können, obwohl wir nur 10 Meter entfernt standen. Auch war der gesamte Giessvorgang von insgesamt 20t Grauguss in nicht weniger als 3 Minuten über die Bühne gebracht.Weitere Stationen waren der Formenbau und die Verputzerei.

Fazit: Es war ein sehr informanter, spannender und lehreicher Tag!

Grüße euer Techniches Team

MIchael, Mathias, Pascal und David

3. Tag Remscheid – Dirostahl und Flott

Fast verwirrend püntktlich fuhren wir am heutigen Mittwoch den 30.09.15 zur Firma Dirostahl nach Remscheid.

Schmieden1Hier gab es Schmiedeprozesse von 20 Kg bis zu 20 Tonnen zu bestaunen. Angefangen haben wir mit der Sägerrei, in welcher die Rohteile auf Gewicht abgelängt werden. Das Rohmateriallager umfasst 15.000 Tonnen, das innerhalb von 3 Monaten komplett abgearbeitet werden kann. Theoretisch könnte die Firma 120.000 Tonnen Rohmaterial pro Jahr verarbeiten. Als  Schmieden2 Erstes sahen wir einen kleinen Dampfhammer, bei dem der 1200°C heiße Stahl von Hand gewendet werden musste. Hier wurden Teile gefertigt bis zu 30 Kg. Ab 30 Kg kommen dann dampfbetriebene Schmiedehämmer zum Einsatz, bei denen das zu schmiedende Teil durch einen Elektrostapler (Manipulator) gewendet wird. Je nach dem, wie schwer das zu schmiedende Rohteil ist, werden unterschiedlich große Dampfhämmer eingesetzt. Den Höhepunkt der Führung übernahm die hydraulische Presse, die mit einer Kraft von 6.000 Tonnen das 1200°C heiße und 20 Tonnen schwere Rohteil aussehen lies wie Knete. Den letzten Punkt der Führung übernahm die hauseigene Dreherei, wo die Wellen von 20 Tonnen und bis zu 13 Metern Länge bearbeitet werden können.

Den Abschluss der überaus interessanten Betriebsbesichtigung in einem noch immer in Familienbesitz und äußerst traditinoell geführtem Betrieb bildete eine Diskussionsrunde mit den beiden Fachangestellten.

Nach einer Stärkung mit Döner und Burgern fuhren wir dann zu einem der ältesten deutschen Maschinenbauunternehmen FLOTT.

Schmieden3Nach einer kurzen Produktpräsentation und einer kleinen Erfrischung konnten wir noch die Fertigung und den Montagebereich besichtigen. Als besonderes Highlight bot sich eine Fahrt in einem  Lastenaufzug aus dem Jahre 1940.

Mit ein paar „flott“en Sprüchen und einem unstillbaren Bierdurst ging es dann wieder Richtung Hostel.

Mit freundlichen Grüßen

Dennis „der Tanzbär“ , Marco „die Schelle“ und die zwei Anhänge Laurin und Christian

2. Tag – Braunkohlekraftwerk Niederaußem

Gruppe RWENach einem kräftigendem Frühstück ging es um 08:15 mit dem Bus ins Braunkohlekraftwerk Niederaußem.Einige Mitschüler waren noch leicht angeschlagen vom geselligen Vorabend, was dazu führte, dass es im Bus noch sehr ruhig war.Nach dem wir ankamen wurden wir von Herr Jungebloed herzlich begrüßt. Als ehemaliger Ingenieur und leitender Mitarbeiter des KW gab er uns in einen kurzen Vortrag einen guten Einblick in den Kraftwerksbetrieb. Er erklärte uns die Vor- und Nachteile, sowie den Stellenwert der Energiegewinnung aus Braunkohle vor und nach der Energiewende. In einer kleinen Präsentation zeigte er uns auf, dass die Braunkohleverarbeitung zu unrecht in einem schlechten Licht steht. Beispielsweise wurde seit der Klimakonferenz in den 90er Jahren der CO2- Ausstoß um die Hälfte verringert. Außerdem sind alle Kraftwerke mit modernster Filtertechnologie ausgerüstet (Rauchgasfilter, Schwefelfilter). Zudem erläuterte er uns in einem Anschauungsmodell die Energiegewinnung aus KühlturmBraunkohle im Kraftwerk.

Dann ging es los. Nach Anlegen von persönlicher Schutzausrüstung und einer kurzen Unterweisung in die Sicherheitsbesimmungen starteten wir mit der Führung durch das Braunkohlekraftwerk. Über den Generatorraum und die Überwachungszentrale führte uns der Weg hoch auf den 180m hohen Kraftwerksturm. Dank bestem Wetter hatten wir eine super Aussicht, sodass wir die Region: Köln, Düsseldorf und Aachen überblicken konnten. Vor uns war der weltweit höchste Kühlturm mit 200m zu sehen. Der weitere Weg führte uns vorbei an Filteranlagen und Kohlemühlen zurück zum Bus. Für uns war es ein sehr informativer und interessanter Tag im Kraftwerk.

Weiter gings zum Tagebau Garzweiler, wo wir auf dem Skywalk den besten Überblick über den Kohleabbau hatten. Anhand der Schaufelradbaggerleistung von 250.000 m³ am Tag, lässt sich erkennen, welche Dimensionen dieses Abbaugebiet hat. Danach ging es mit dem Bus zurück ans Hotel.

=>>>> Düsseldorf Altstadt Teil 2 beginnt…

Ein  Broschd von den Burschen Flo², Michael und Jonas aus Stube 302

1. Tag – Anreise und Komatsu Mining

Bild Gruppe B

Nach der überpünktlichen Abfahrt (Das ist ein Lob!!!!!) hat uns unser Busfahrer Guido sicher und ohne Panne nach Düsseldorf gebracht. Angekommen bei der Fa. Komatsu Mining erhielten wir unsere Ausweise und wurden Hr. Hochgürtel vorgestellt. Dieser führte uns anfangs in den Besprechungsraum, indem wir eine Sicherheitsunterweisung erhielten. Anschließend wurden wir in 2 Gruppen über das Betriebsgelände geführt.

Dabei sahen wir die spanende Bearbeitung, die Montage, die Härterei, den Stahlbau und das neue Logistikzentrum.

Bild GruppeA

Wie man auf den Bildern gut erkennen kann, haben uns die Dimensionen der Bauteile und die Tiefe der Fertigung mächtig beeindruckt. Am Ende unserer Führung haben wir uns wieder im Präsentationsraumes eingefunden und wurden über den Konzern, die einzelnen Sparten des Konzerns Komatsu und speziell der Komatsu Mining informiert. Alex Hochgürtel gab uns nach dem Mittagessen einen Ausblick, wie das Mining Geschäft in 20 Jahren aussehen soll: Mining 4.0. Bereits heute existieren Prototypen der LKW`s, die fahrerlos durch die Mine fahren (GPS und WIFI gesteuert). Bei den Baggern wird aus einem Kontrollzentrum außerhalb der Mine die Steuerung übernommen.

Im Anschluß bedankten wir uns für die tolle Besichtigung und haben schonmal für die nächsten vorgesorgt…..

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben, werden wir jetzt D´dorf unsicher machen.

Es grüßen euch Samantha, Benedikt, Sebastian, Tobi und Mario, die Crews aus 320 und 307

Der Countdown läuft

Nachdem alle Schüler eingeschult sind, läuft der Countdown für unsere diesjährige Exkursion nach Düsseldorf. In einer knappen Woche werden wir 7 Firmen besichtigen. Ein knackiges Programm. Neben den bewährten Highlights stehen auch neue Unternehmen, wie die Fa. Flott, von der wir dieses Jahr 8 Säulenbohrmaschinen gekauft haben, auf dem Programm. Ich hoffe, es wird wieder eine spannende und interessante Woche.

Ich wünsche allen Schülern einen guten Start in das neue Schuljahr und uns eine angenehme Exkursion.

scu

 

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Hier könnt ihr nachlesen, was wir während unserer 5-tägigen Exkursion in Düsseldorf alles erlebt haben – immer brandaktuell –